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Die passende Behandlung und Beratung

Mein Behandlungs-team

Gemeinsam gut betreut

Amyloidose kann verschiedene Organe betreffen. Deshalb ist eine enge Zusammenarbeit von ÄrztInnen verschiedener Fachrichtungen besonders wichtig. Idealerweise erfolgt die Betreuung in einem Expertisezentrum. Dort arbeiten Ärztinnen und Ärzte verschiedener Fachrichtungen eng zusammen, um den Krankheitsverlauf regelmäßig zu beurteilen und die Behandlung individuell auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen.

Gut zu wissen

Je nach Form der Amyloidose und den betroffenen Organen können unterschiedliche Fachrichtungen an Ihrer Behandlung beteiligt sein.

Dazu gehören unter anderem:

Mit Unterstützung und gut vorbereitet zum ÄrztInnengespräch

Gerade das Gespräch, in dem Sie die Diagnose erhalten, und die ersten Termine danach können sehr belastend sein. Die Fülle an Informationen ist oft überwältigend. 

Deshalb kann es hilfreich sein, eine Vertrauensperson zu wichtigen Arztterminen mitzunehmen. Sie kann Sie dabei unterstützen, Fragen zu stellen, wichtige Informationen mitzuschreiben und sich gemeinsam mit Ihnen an die besprochenen Empfehlungen zu erinnern. Vier Ohren hören oft mehr als zwei.

Mit einer guten Vorbereitung können Sie Ihren Arzttermin optimal nutzen:

Tipp

Verabreichnung der Medikamente

Einige Medikamente werden als Spritze oder Infusion verabreicht. Erkundigen Sie sich nach der Heimtherapie speziell, wenn Sie weit von der Ambulanz entfernt wohnen und Ihre Beweglichkeit eingeschränkt ist. Dann kommt geschultes Personal dafür zu Ihnen nach Hause.

Private Krankenzusatzversicherung 

Wenn Sie eine private Krankenzusatzversicherung abgeschlossen haben, überprüfen Sie, ob die Kosten für ergänzende Therapien übernommen werden.

Befreiung von der Rezeptgebühr

Da Sie mit einer chronischen Erkrankung regelmäßig auf unterschiedliche Medikamente angewiesen sind, können Sie von der Rezeptgebühr befreit werden. Der Antrag ist beim jeweiligen Krankenversicherungsträger zu stellen, also den Landesstellen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), der Sozialversicherung der Selbstständigen (SVS), der Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, EisenbahnerInnen und Bergleute (BVAEB) oder der Krankenfürsorgeanstalt der Bediensteten der österreichischen Agrargemeinschaften (KFA).

Ein erhöhter Medikamentenbedarf muss von der behandelnden Ärztin bzw. dem behandelnden Arzt bestätigt werden. Einkommensnachweise sind vorzulegen.

Beratung und Behandlung

Die Diagnose auf ATTR-Amyloidose wird in einem Expertisezentrum gestellt. Hier sind das fachliche Know-how und die technischen Voraussetzungen zur Diagnose vorhanden. In der weiteren Betreuung nach der Diagnose sind in der Regel 3 medizinische Ebenen zuständig: Ihr Hausarzt/Ihre Hausärztin, Ihr Facharzt/Ihre Fachärztin (häufig Kardiologe/Kardiologin) und die Ambulanz des Expertisezentrums. 

In der Ambulanz bekommen Sie laufend Beratung und Behandlung. Hier kann auch abgeklärt werden, welche ergänzenden Therapien (z. B. Orthopädie, Neurologie, Ernährungsberatung/ Gastroenterologie) in Ihrem Fall sinnvoll sind.

Burgenland

Krankenhaus Eisenstadt der Barmherzigen Brüder

+43 2682 601 2310
Burgenland

Krankenhaus Oberwart

057 979 37351
Kärnten

Klinikum Klagenfurt Kardiologische Ambulanz

+43 463 538 31256
Kärnten

Landeskrankenhaus Villach

+43 4242 208 63440
Niederösterreich

Universitätsklinikum Krems

+43 2732 9004 22081
Niederösterreich

Universitätsklinikum St. Pölten

+43 2742 9004 12611
Niederösterreich

Landesklinikum Waidhofen/Ybbs

+43 7442 9004 24240
Niederösterreich

Universitätsklinikum Wiener Neustadt

+43 2622 9004 12702
interne2@wienerneustadt.lknoe.at
Oberösterreich

Johannes Kepler Universitätsklinikum Linz

05 7680 83 – 6210
Oberösterreich

Krankenhaus Elisabethinen Linz

0732 7676 4900
Oberösterreich

Klinikum Wels-Grieskirchen Kardiologie

+43 7242 415 3593
Oberösterreich

Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr, Kardiologische Ambulanz

kardiologietermin.sr@ooeg.at
Oberösterreich

St. Josef Krankenhaus Braunau, Kardiologische Ambulanz

07722 804 5100
Salzburg

Universitätsklinikum Salzburg

05 7255 26666
Website
Salzburg

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Salzburg

+43 662 8088 33402
Salzburg

Kardinal Schwarzenberg Klinikum Schwarzach im Pongau

+43 6415 7101 4140
Steiermark

LKH Graz/ Medizinische Universität Graz

Steiermark

Landeskrankenhaus Graz II, Standort West

0316/ 5466-6033
Tirol

Tirol Kliniken - Universitätsinstitut für Kardiologie

050 5040
Tirol

Bezirkskrankenhaus St. Johann in Tirol

+43 5352 606 371
Vorarlberg

Landeskrankenhaus Feldkirch

05522/303-2130
anmeldung.innere1@lkhf.at
Wien

AKH Wien, Medizinische Universität Wien

01 40400 48560
Website
Wien

Klinik Floridsdorf

1450
Wien

Hanusch Krankenhaus

+43 1 910 21 85320
Wien

Klinik Favoriten

01 601 910
Wien

Klinik Ottakring

+43 1 49150 2310
Oberösterreich

Kepler Universitätsklinikum

+43 5 768083 6832
Oberösterreich

Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz

+43 732 7897 25300
Salzburg

Universitätsklinikum Salzburg

+43 316 385 82206
neuro-muskelambulanz@salk.at
Steiermark

Landeskrankenhaus Universitätsklinikum Graz

+43 316 385 82206
Tirol

Allgemein öffentliches Landeskrankenhaus Innsbruck

+43 5 768083 6832
Website
Wien

Allgemeines Krankenhaus Wien / Univ.-Klinik für Neurologie

+43 1 40400 40900

Dokumentation

Wir empfehlen Ihnen, sofort mit einer übersichtlichen Dokumentation zu beginnen: Legen Sie Dokumente, Anträge und Befunde chronologisch ab. Das erleichtert die Verlaufskontrolle. Wenn Ihnen beim Arzt- oder Spitalsbesuch keine schriftliche Dokumentation z. B. der Arztbrief ausgehändigt wird, fordern Sie diese an. Das medizinische Fachpersonal ist verpflichtet, Arztbriefe auszustellen.

Kontrolluntersuchung

Von Ihrem Behandlungszentrum werden Sie alle sechs Monate zu einer Kontrolluntersuchung einbestellt. So ist sichergestellt, dass DIE PASSENDE BEHANDLUNG UND BERATUNG Ihnen für das kommende Halbjahr notwendige Medikamente und andere Leistungen verschrieben werden. Wenn vor dem nächsten vereinbarten Termin oder kurz danach unbekannte Beschwerden auftreten oder sich Symptome verschlimmern, vereinbaren Sie jedenfalls zusätzliche Termine!

Teilnahme an Studien

In den Expertisezentren werden immer wieder Studien durchgeführt. Wenn Sie sich für die Teilnahme an so einer klinischen Studie interessieren, sprechen Sie das bitte an. Man wird Sie gegebenenfalls in einer Studie aufnehmen. Mit Ihrer Bereitschaft zur Teilnahme leisten Sie jedenfalls einen wichtigen Beitrag zu Forschung und Entwicklung neuer Medikamente.

Tipp

Scheuen Sie sich nicht, in Gesprächen mit den Ärzten und Ärztinnen und dem Pflegepersonal sämtliche Beschwerden auf den möglichen Zusammenhang mit der Erkrankung abzuklären. 

ATTR-Amyloidose ist eine systemische Erkrankung, kann also verschiedene Organe und Funktionen im Körper beeinträchtigen – siehe unsere Checkliste. Allerdings können diese Symptome auch von anderen Krankheiten verursacht werden.

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